Kieferorthopäde in München-Unterföhring - KFO-Praxis Dr. von Rom


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Gut zu wissen

Was ist ein Kieferorthopäde?

Kieferorthopädische Behandlungen werden von Zahnärzten mit verwirrend ähnlich klingenden, aber sehr unterschiedlichen Qualifikationen angeboten. Für Sie als Patient ist es wichtig zu wissen, was sich hinter den verschiedenen Titeln verbirgt:

  • Kieferorthopäde oder Fachzahnarzt für Kieferorthopädie
  • Master of Science (M.Sc.) Kieferorthopädie
  • Zahnarzt mit Tätigkeitsschwerpunkt Kieferorthopädie

Was ist ein Kieferorthopäde oder Fachzahnarzt für Kieferorthopädie?
Ein Fachzahnarzt für Kieferorthopädie oder Kieferorthopäde ist ein Zahnarzt, der eine mindestens dreijährige Fachzahnarztweiterbildung absolviert hat. Diese erfolgt hauptberuflich und in Vollzeit. Während dieser Zeit beschäftigt man sich ausschließlich mit dem Fachgebiet der Kieferorthopädie. Die Weiterbildung zum Kieferorthopäden kann nur in einer speziell dafür zertifizierten Kieferorthopädiepraxis und in den Abteilungen für Kieferorthopädie der Universitätskliniken erfolgen. Am Ende der Weiterbildung muss eine Fachzahnarztprüfung abgelegt werden. Nur wer diese intensive Weiterbildung genossen und abgeschlossen hat, darf sich Kieferorthopäde oder Fachzahnarzt für Kieferorthopädie (Arzt) nennen.

Was ist im Vergleich dazu ein Master of Science (M.Sc.) Kieferorthopädie?
Jeder Zahnarzt kann neben seiner allgemeinzahnärztlichen Tätigkeit an einem Masterstudiengang für Kieferorthopädie teilnehmen. Im Unterschied zur Fachzahnarztausbildung handelt es sich dabei um eine nebenberufliche Zusatzqualifikation. Beispielsweise wird von einer österreichischen Akademie ein solches Ausbildungsprogramm angeboten. Dabei wird das kieferorthopädische Wissen verteilt auf 6 Semester an 45 Tagen mit je zehn 40-minütigen Unterrichtseinheiten vermittelt. Ein Fachzahnarzt für Kieferorthopädie investiert im Vergleich dazu drei Jahre hauptberuflich und in Vollzeit in seine kieferorthopädische Ausbildung.

Was ist im Vergleich dazu ein Zahnarzt mit Tätigkeitsschwerpunkt Kieferorthopädie?
Um als Allgemeinzahnarzt einen Tätigkeitsschwerpunkt Kieferorthopädie auszuweisen, ist keine besondere Ausbildung und keine abschließende Prüfung nötig.

Wann sollte ich mit meinem Kind zum Kieferorthopäde gehen?

Eine erste Untersuchung ist etwa ab dem 6. Lebensjahr sinnvoll.

Prinzipiell gilt:

  1. Früh erkennen und zum individuell richtigen Zeitpunkt behandeln: Schiefe Zähne und Kiefer sollten möglichst früh erkannt, aber deshalb noch lange nicht immer früh behandelt werden.
  2. Timing, Timing, Timing: Um nichts zu verpassen, empfehlen wir eine erste Check-up-Untersuchung etwa ab dem 6. Lebensjahr. Das Wachstum spielt meist eine wichtige Rolle für die Wahl des richtigen Therapiezeitpunkts. Unter- und Oberkiefer wachsen zu unterschiedlichen Zeitpunkten, wobei das Oberkieferwachstum bereits mit ca. 9 Jahren abgeschlossen ist. Manche Fehlstellungen lassen sich folglich im Grundschulalter besonders unkompliziert und schonend behandeln. Auch bei sehr ausgeprägten Abweichungen ist ein frühes Handeln im Rahmen einer kieferorthopädischen Frühbehandlung sinnvoll. In vielen anderen Fällen ist ein abwartendes Verhalten und eine Behandlung im Alter von 10 bis 12 Jahren der bessere Weg.
  3. Neben erblichen Ursachen können falsche Angewohnheiten (Habits) schwerwiegende kieferorthopädische Fehlstellungen verursachen. Solche Angewohnheiten sind beispielsweise Daumenlutschen, Lippen- und Schnullersaugen oder ein falsches Schluckmuster. Ein Kieferorthopäde erkennt diese Angewohnheiten und unterstütz Ihr Kind bei der Abgewöhnung. Je länger ein Habit Bestand hat, desto schwerwiegender sind die Folgen und desto schwieriger ist die Abgewöhnung. Deshalb macht es auch hier Sinn, das Problem möglichst früh zu erkennen.

Als Fachpraxis für Kieferorthopädie in München Unterföhring sind wir in der Lage direkt beim ersten Termin einzuschätzen, ob bei Ihrem Kind akuter Handlungsbedarf besteht oder nicht.

Kieferorthopädie für Erwachsene – gibt es da eine Altersgrenze?

Für ein gesundes und strahlendes Lächeln mit geraden Zähnen ist es nie zu spät.

Ihre Zähne können völlig unabhängig von Ihrem Alter bewegt werden. Wichtig ist dabei, dass das Zahnfleisch und der Zahnhalteapparat entzündungsfrei sind und dass die Zähne ausreichend im Knochen stehen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so steht einer kieferorthopädischen Behandlung nichts im Wege. Wir sind in unserer kieferorthopädischen Praxis in München Unterföhring auf die Behandlung mit unsichtbaren Zahnspangen spezialisiert. So können wir Ihnen Behandlungsmöglichkeiten anbieten, die Sie im Alltag in München kaum einschränken. Hier finden Sie spezielle Informationen zur Kieferorthopädie für Erwachsene in München. Gerne beraten wir Sie persönlich, um das für Sie ideale Behandlungskonzept zu finden.

Beteiligt sich die gesetzliche Krankenkasse an den Kosten der Kieferorthopädie (KIG)?

Beim ersten Beratungstermin entstehen für Sie unabhängig von Befund und Alter keinerlei Kosten. Ob die gesetzliche Krankenversicherung in Ihrem Fall oder dem Ihrer Kinder die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung übernimmt, können wir Ihnen bereits beim ersten Termin sagen. Dies hängt von der Art der Zahn- und Kieferfehlstellung sowie vom Alter des Patienten ab. Die sogenannte KIG-Einteilung (kieferorthopädische Indikationsgruppen) legt die Grenzen fest, ab denen die gesetzlichen Krankenversicherungen kieferorthopädische Behandlungskosten übernehmen. Während Ihres ersten Termins in unsere Praxis in München – Unterföhring können wir bereits erkennen, ob Sie mit einer Beteiligung der Krankenkasse an Ihren kieferorthopädischen Behandlungskosten rechnen dürfen.

Ab dem 18. Lebensjahr beteiligen sich die gesetzlichen Versicherungen an den Kosten nur bei stark ausgeprägten Kieferfehlstellungen (Dysgnathie), welche in Zusammenarbeit mit einem Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen behandelt werden.

Während der Behandlung sind in der Regel 20% der Kosten einer Kassenbehandlung vom Patienten zu bezahlen. Dieses Geld bekommen Sie nach erfolgreichem Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung von Ihrer Krankenkasse zurückerstattet.

Wie laufen meine ersten Termine beim Kieferorthopäden ab?

  1. Termin: Sie lernen uns unverbindlich und persönlich kennen. Wir freuen uns, dass Sie da sind!

Bei Ihrem ersten Termin geht es darum, dass wir uns gegenseitig kennenlernen. Im persönlichen Gespräch erfahren wir zuerst etwas über Ihre ganz individuellen Wünsche und Erwartungen. Denn diese sind die Grundlage für Ihre persönliche kieferorthopädische Behandlung in unserer Praxis in München Unterföhring.

Wir werden uns gemeinsam mit Ihnen den Ist-Zustand Ihres Lächelns anschauen und direkt beim ersten Termin eine Einschätzung abgeben, ob eine kieferorthopädische Behandlung möglich und sinnvoll ist. Die Erstberatung wird von allen privaten und gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Sie ist für Sie somit kostenlos und unverbindlich. Für Ihren ersten Termin bei uns ist übrigens keine Überweisung vom Hauszahnarzt nötig. Vereinbaren Sie einfach einen Termin. Wir freuen uns auf Sie!

 

  1. Termin: Erstellung der diagnostischen Unterlagen

Der nächste Schritt auf dem Weg zu Ihrem Traumlächeln ist die detaillierte Planung Ihrer ganz individuellen kieferorthopädischen Behandlung. Als Basis dafür dienen die diagnostischen Unterlagen (Fotos, Modelle, Röntgenbilder), welche bei Ihrem zweiten Termin erstellt werden.

  1. Digitale Fotos: Es werden professionelle Fotos von Ihrem Lächeln, von Ihren Zähnen und von Ihrem Gesicht angefertigt. Der Kieferorthopäde erhält dadurch unter anderem wertvolle Information zu Ihrem Gesichtstyp, Symmetrieverhältnissen oder dem Verlauf der Lachlinie. Die Fotos dienen außerdem dazu Veränderungen während der Behandlung zu dokumentieren.
  1. Modelle: Es werden präzise Abformungen von Ihren Kiefern gemacht. Mithilfe derer kann der Kieferorthopäde die Stellung der Zähne, die Beziehung der Zähne in Ober- und Unterkiefer zueinander und die Platzverhältnisse analysieren.
  1. Digitale (strahlenreduzierte) Röntgenbilder: Mithilfe modernster, digitaler und strahlenarmer Röntgentechnik werden zwei Aufnahmen angefertigt.
  • Die Übersichtsaufnahme (OPG) dient u.a. dazu, die Zahnwurzeln und den Kieferknochen zu beurteilen oder eventuelle Nichtanlagen von Zähnen zu erkennen.
  • Die seitliche Aufnahme (FRS) hilft uns, den knöchernen Schädelaufbau, das Wachstumsmuster und die Beziehung der Kiefer zueinander zu beurteilen.

Die gewonnenen Informationen werden nun sorgfältig ausgewertet. Auf deren Basis wird die für Sie oder Ihre Kinder ideale kieferorthopädische Behandlung geplant. Es folgt Ihr individueller Planbesprechungstermin.

 

  1. Termin: Besprechung Ihres persönlichen Behandlungsplans
  • Ihr kieferorthopädischer Befund: Bei Ihrem dritten Termin werden wir zuerst die individuellen kieferorthopädischen Befunde detailliert mit Ihnen besprechen. Dabei verzichten wir gezielt auf Fachvokabular. Es ist uns wichtig, dass Sie alles gut nachvollziehen können.
  • Ihre persönliche kieferorthopädische Behandlung: Wir zeigen Ihnen auf, wie die vorliegenden Fehlstellungen behoben werden können. Oft gibt es dabei mehrere Alternativen. Sie entscheiden am Ende, welche Zahnspange am besten in Ihr Leben oder das Ihrer Kinder passt.
  • Behandlungsdauer und Behandlungskosten für Kieferorthopädie in München: Aufgrund unserer Erfahrung können wir zu diesem Zeitpunkt bereits eine verlässliche Aussage zur benötigten Behandlungsdauer und zu den anfallenden Kosten für die kieferorthopädische Behandlung treffen.

Soll ich während meiner Behandlung beim Kieferorthopäden weiterhin regelmäßig zum Zahnarzt gehen?

Ja, auf jeden Fall! Ein Besuch beim Kieferorthopäden ist völlig unabhängig von den regelmäßigen Kontrollterminen beim Hauszahnarzt. Während der Kieferorthopäde auf die Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen spezialisiert ist, ist Ihr Hauszahnarzt der Spezialist für die allgemeinzahnärztlichen Fragestellungen. Kieferorthopäde und Zahnarzt ergänzen sich ohne sich gegenseitig zu ersetzen.