Kieferorthopäde in Unterföhring

Profilkorrektur / Dysgnathie

Dysgnathie, Profilkorrektur und Bimax Operation in München - Unterföhring

Dysgnathiebehandlung in München - Unterföhring

Eine Dysgnathie ist eine Kieferfehlstellung. Die Korrektur einer solchen wird entsprechend als Dysgnathiebehandlung bezeichnet. In Fällen ausgeprägter Abweichungen auf Kieferebene ist bei Erwachsenen häufig ein kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgisches Vorgehen indiziert. In unserer Fachpraxis sind wir auf die kieferorthopädische Behandlung im Rahmen der Dysgnathie Behandlung in München – Unterföhring spezialisiert. Der Kieferchirurg und der Kieferorthopäde arbeiten bei einer solchen Therapie Hand in Hand zusammen. Während die Aufgabe des Kieferorthopäden darin besteht, die Zähne gerade zu machen und die Zahnbögen aufeinander abzustimmen, ist der Kieferchirurg dafür verantwortlich im Rahmen der Dysgnathie-Operation die Kieferfehlstellung zu harmonisieren. Bei der Dysgnathie-OP unterscheidet man mono- und bimaxilläre Eingriffe (kurz Bimax-OP). Bei einem monomaxillären Eingriff, wie beispielsweise einer isolierten Unterkiefervorverlagerung findet die Verlagerung nur in einem Kiefer statt. Bei einer Bimax Operation in München – Unterföhring werden der Ober- und der Unterkiefer beide verlagert.

Wann wird eine Zusammenarbeit von Kieferorthopäde und Kieferchirurg nötig?

Die Zahnstellung kann ein Leben lang allein durch den Kieferorthopäden verändert werden. Bei Kindern und Jugendlichen im Wachstum kann auch die Kieferstellung durch Zahnspangen beeinflusst werden. Bei erwachsenen Patienten ist dies nur noch sehr begrenzt möglich. Ausgeprägte Kieferfehlstellungen lassen sich daher nach abgeschlossenem Wachstum oft nur noch durch eine Zusammenarbeit zwischen Kieferorthopäde und Kieferchirurg behandeln.

Kieferorthopädie Unterföhring bei München Erwachsene Zahnspange

Gründe für eine Dysgnathie OP in München können beispielsweise sein:

  • Vorbiss: Wenn der Unterkiefer im Vergleich zum Oberkiefer sehr prominent ist.
  • Rückbiss: Wenn der Unterkiefer in Relation zum Oberkiefer weit zurückliegt und ein großer Überbiss besteht. Häufig ist in diesen Fällen eine Unterkiefervorverlagerung die Therapie der Wahl.
  • Offener Biss: Wenn nur einige Zähne Kontakt haben. Bei einem frontal offenen Biss besteht beispielsweise nur Kontakt auf den hinteren Zähnen. Vorne besteht ein vertikaler Abstand zwischen den oberen und unteren Zähnen. Beim offenen Biss ist aus Gründen der Ergebnisstabilität oft eine Bimax Operation vorteilhaft.
  • Kreuzbiss oder Scherenbiss: Wenn die Zähne falsch aufeinander oder aneinander vorbei beißen. Ist ein zu schmaler Oberkiefer der Grund für die Abweichung ist, so ist eine sogenannte chirurgisch unterstützte GNE / Gaumennahterweiterung oft die Therapie der Wahl.
  • Gesichtsasymmetrie: Wenn das gesamte Gesicht durch die Kieferstellung asymmetrisch ist.

Wann wird eine Profilkorrektur empfohlen?

Leichte Kieferfehlstellungen sind nicht schlimm und müssen nicht unbedingt behandelt werden. Wenn keine funktionellen Probleme bestehen, kann ein Gesicht durch leichte Abweichungen von der Norm sogar besonders interessant und attraktiv wirken. Bei ausgeprägten Fehlstellungen der Kiefer kommt es jedoch oft zu starken ästhetischen und funktionellen Beeinträchtigungen (Kaufunktion, Lippenschluss, Überbelastung von Zähnen oder Gelenken). Dann kann über eine Profilkorrektur im Sinne einer kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Therapie nachgedacht werden.

Der Ablauf einer kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Dysgnathie Behandlung in München 

Der Kieferorthopäde und Kieferchirurg arbeiten bei der Dysgnathie Behandlung in München Hand in Hand. Dabei sind die jeweiligen Aufgaben klar verteilt. Der Kieferorthopäde korrigiert die Zahnstellung. Der Kieferchirurg korrigiert die Kieferstellung.

In der ersten Phase der Dysgnathie Behandlung passt der Kieferorthopäde mit Zahnspangen die Zahnbögen so aufeinander an, dass Ober- und Unterkiefer in der angestrebten Position gut zusammenpassen.

In der zweiten Phase erfolgt die Korrektur der Kieferposition durch den Kieferchirurgen. Je nach Fehlstellung wird nur in einem oder in beiden Kiefern ( bimax ) operiert. Der Eingriff erfolgt dabei stationär und in Vollnarkose. In der Regel sind Patienten für ca. 1-2 Wochen krankgeschrieben.

Nachdem die Kiefer nun in der richtigen Position eingestellt sind, ist es die Aufgabe des Kieferorthopäden die Feineinstellung der Verzahnung vorzunehmen.

In der Regel dauert eine solche Behandlung insgesamt ca. 12-36 Monate.

In unserer Fachpraxis für Kieferorthopädie und Dysgnathie in München – Unterföhring arbeiten wir erfolgreich mit einem Netzwerk sehr erfahrener MKG-Chirurgen in München zusammen.

Gibt es Alternativen zur chirurgischen Dysgnathiebehandlung in München?

In manchen Fällen besteht die Möglichkeit, zugrunde liegende Kieferfehlstellung – durch gezielte Zahnbewegungen zu kompensieren und so einen chirurgischen Eingriff zu vermeiden.

Für junge Erwachsene mit einem Rückbiss (großer Überbiss) gibt es außerdem die sogenannte Herbst-Zahnspange. Die Herbst-Apparatur ermöglicht auch nach abgeschlossenem Wachstum noch eine gewisse Unterkiefervorverlagerung ohne chirurgischen Eingriff. Das Profil wird bei dieser rein kieferorthopädischen Behandlungsmethode in deutlich geringerem Ausmaß verändert als bei der chirurgischen Dysgnathiebehandlung.

Die Patienten unserer Praxis für Kieferorthopädie und Dysgnathiebehandlung in München – Unterföhring werden immer über alle möglichen chirurgischen und nonchirurgischen Therapiewege aufgeklärt.